Social-Media-Trends 2022

am 6. Februar 2022

Junge Influencerin steht vor der Kamera

Endlich ist es soweit: Jahresanfang und wir können wieder über Social-Media-Trends und Hypothesen sprechen! Was müssen Sie tun, um ganze vorne mitzuspielen? Welchem Hype sollten Sie sich als nächstes anschließen? Oder geht es am Ende vielleicht gar nicht darum, sich jedem Trend anzuschließen, sondern erst einmal eine solide Basis zu aufzubauen? Stürzen wir uns gemeinsam in die wilde Social-Media-Welt und sehen, wo uns 2022 hinführt.

  1. TikTok – der strahlende Stern am Social-Media-Himmel
  2. Dezentralisierung von Social Media
  3. Snackable Content und wie er sich post-pandemisch verändert
  4. Die Entwicklung von Social Commerce
  5. Metaversum
  6. Social-Media-Trends vs. Social-Media-Strategie

TikTok – der strahlende Stern am Social-Media-Himmel

TikTok gehört definitiv zu den Gewinnern der Pandemie: So stieg die Zahl der Erwähnungen in der ersten Hälfte des Jahres 2021 um 61 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies bescherte der Plattform zahlreiche neue Nutzer. Kein Wunder! Denn TikTok weiß genau, was seine Nutzer*innen brauchen. So entwickelt sich die Marke auch außerhalb des Unterhaltungssektors weiter. Durch TikTok Resumes ist es Nutzer*innen seit letztem Sommer beispielsweise möglich, sich direkt über die App für Jobs zu bewerben. Besonders bei der Gen Z findet diese Funktion großen Anklang. Absehbar ist darüber hinaus die Verbesserung der Monetarisierungsprozesse. Es bleibt also spannend, was TikTok in Zukunft für uns bereithält …

Dezentralisierung von Social Media

Natürlich profitierten die gängigen Social Media Plattformen durch die Pandemie enorm. Doch so langsam sind die Communities nicht mehr an Facebook, Instagram & Co. allein gebunden. Immer mehr Marken bauen eigene Netzwerke mit In-App-Foren und -Funktionen auf. Diese vereinfachen nicht nur die Kommunikation zwischen den Nutzer*innen, sondern helfen auch dabei, die Bindung zwischen Kunde und Unternehmen zu stärken und das Engagement zu steigern. Wichtig ist dabei, stets die Benutzerfreundlichkeit im Blick zu behalten, damit die Community die Möglichkeiten auch wirklich nutzt.

Snackable Content und wie er sich post-pandemisch verändert

Ganz egal welche Plattform – der Konsum hat sich im Lockdown noch einmal deutlich beschleunigt. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Content leicht zu konsumieren ist. Dazu zählen natürlich textarme und unterhaltsame Stories und Reels. Besonders an Beliebtheit gewonnen, haben außerdem Live-Audio sowie -Video. Hier nahmen Interaktion und Engagement bedeutend zu.

Die Entwicklung von Social Commerce

Der Lockdown hat es gezeigt: Unternehmen müssen online professionell aufgestellt sein. Auch die Social-Media-Plattformen rüsten auf und bieten immer mehr Werkzeuge an, um den Social Commerce zu stärken. So entwickelte Instagram zum Beispiel die Shopping-Funktionen weiter. Nun können die Nutzer*innen bequem einkaufen, ohne dabei die App zu verlassen. Im Auge behalten sollte man aber auch andere Plattformen wie Pinterest, das 2022 zum Beispiel Shopping-Pins einführt.

Unser Tipp: Unabdingbar für erfolgreiches Social Selling ist ansprechendes Bildmaterial. Sinnvoll kann außerdem die Nutzung von Kundenanalysetools sein, um die Customer Journey zu optimieren und möglichst reibungslos zu gestalten.

Metaversum

Was vor einigen Jahren noch wie Science-Fiction wirkte, wird in 2022 langsam Realität: das Metaversum. Dabei lenkt insbesondere Facebook den Fokus verstärkt auf Technologie, die die physische, erweiterte und virtuelle Welt verknüpfen soll. Hierzu zählen beispielsweise VR-Brillen, mit denen man echten Augenkontakt herstellen kann. Dabei steht weniger der spielerische Aspekt als die Interaktion im Vordergrund. Wer weiß, was in Zukunft also vielleicht alles möglich ist???

Auch die Social-Media-Trends 2022 sind noch deutlich von der COVID-19-Pandemie geprägt. Denn die Kund*innen sind stärker denn je an personalisierten Content, schnelleren Service & Co. gewöhnt – und werden diesen auch in Zukunft einfordern. Aber mit den Erwartungen steigen auch die Chancen: Die Communities wachsen. Also nutzen Sie die Chance: Bauen Sie sich interne Netzwerke auf und setzen Sie insbesondere auf interaktive Formate, um die Bindung zu Ihren Kund*innen zu stärken.

Doch so gerne wir auch über Social-Media-Trends sprechen – damit Sie diese überhaupt gewinnbringend nutzen können, brauchen Sie eine professionelle Basis. Es führt kein Weg an einer Omnichannel-Strategie vorbei. Denn ohne Auswertung, Plan und Ziele können Sie die Relevanz der Social-Media-Trends für Ihre Marke nicht verlässlich einschätzen.

Autorin Fabienne Zausig

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