Bei Mia braut sich was zusammen.

Von einer, die auszog, das Zoigl zu retten // September 28

Eine Frau muss tun, was eine Frau tun muss. Auch, wenn sie eigentlich keine Ahnung davon hat? Jawoll. Dann erst recht. Wenn man zum Beispiel immer wieder an einem bildhübschen Brauhaus vorbeiläuft und dann auch noch die Pächter aufhören und dann auch noch der Preis stimmt, dann sollte man ein Wirtshaus eröffnen. Auch, wenn man hauptberuflich Mediendesignerin ist und weder man/frau selbst noch irgendjemand in der Familie Gastronomieerfahrung hat. Natürlich genau dann. Denn mit Erfahrung und passender Ausbildung kann ja jeder. Aus der großen weiten Werbewelt ist bekannt, das jene Konzepte am erfolgreichsten sind, die mutig neue Wege beschreiten und sich das trauen, was sich noch keiner getraut hat. Deshalb funktioniert die Paralell-Karriere unserer Zoigl-Wirtin Mia auch so fantastisch. Weil sie an Konzepte glaubt:

„Gastronomie hat mich schon immer fasziniert. Ich glaube vor allem an gute Konzepte.“

„In Verbindung mit entsprechender Qualität bringt das richtige Konzept die Leute dazu, wiederzukommen und über dein Unternehmen zu reden. Und genau hier wollen wir ansetzen und uns auch von anderen Wirtshäusern abheben. Wir sehen uns als eine moderne Zoiglstube.“

Industrial living plus Brauinventar von 1872 – das Brauhaus Waldershof profitiert von Mias Gefühl für Design.

Es ist ja auch wirklich praktisch, wenn man fürs eigene Wirthaus Look & Feel selbst layouten kann. Und dann mit dem eigenen Zoigl-Bier darauf anstoßen. Genau genommen ist die ganze Mia irgendwie beneidenswert: Hauptberuflich PR-Beraterin bei Riegg & Partner, 4 Tage im Monat eine g‘standne Zoigl-Wirtin und in beiden Fällen auch noch erfolgreiche Social Media Managerin. Wir sind geneigt zu glauben, dass es gut ist, an solche Konzepte zu glauben. Wer‘s nicht glaubt, wird sicher nicht selig so lange er nicht entweder bei Riegg oder im Brauhaus persönlich vorbeischaut.