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„Adest ferax Maius, germinant ramuli …“

… diese Zeile findet man in unserem Monatsblatt Mai.

Allen, die kein Latein hatten oder erfolgreich alles Erlernte vergessen haben, helfen wir gerne auf die Sprünge: „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus …“ soll unser dieser Satz auf dem Mai-DENKalender-Blatt von Riegg & Partner sagen.

Und wer sich nun wundert, warum dieser Spruch ausgerechnet vertikal auf dem Blatt steht, wird bei genauerer Betrachtung erkennen, dass sich durch diese Vertikale und durch die restlich horizontal angeordneten Worte die Silhouette eines Baumes abzeichnet, passend zum einleitenden lateinischen Satz.

DENKalender 2011 - Mai

DENKalender 2011 - Mai

Aber die größte und gleichzeitig auch individuelle Besonderheit sind wohl die 31 verschiedenen Sprachen und Handschriften! Richtig gelesen, 31! Die Herausforderung bei diesem Monat liegt darin, Datum und Wochentag richtig zu zuordnen, d.h. man muss anhand der Handschrift herausfinden, wer hier zu wem passt. Und wie man gut sehen kann, sind unsere 31 Sprachen in der Tat mehr als einzigartig!

Detailaufnahme der Handschriften

Detailaufnahme der Handschriften

Und wer nicht auf alle Lösungen kommt, kann ja mal zu seinem Libanesen, Chinesen oder Thailänder an der Ecke gehen und sich bei einem leckeren Abendessen zumindest einen der Wochentage und das dazugehörige Datum erklären lassen!

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Faszination „Vielfalt“

Der Times Square in New York

Schon mal mit dem Auto an einer Litfaßsäule vorbeigefahren? Ist dabei irgendwas hängen geblieben? Nein?!  Okay, vielleicht gibt’s heutzutage auch gar nicht mehr so viele von diesen beklebten Werbezylindern. Fakt ist aber: Die Infos darauf sind stets relativ klein und werden fast überhaupt nicht erkannt, geschweige denn lösen Sie einen Kaufimpuls aus … Es sei denn, das Plakat ist ausgefallen, farbig und größer als alle anderen!

Genau nach diesem Motto arbeiten alle Werber auf dem Times Square in New York : „Größer, höher, bunter, bewegter“ ist hier der Standard! Was die Sache allerdings auch nicht gerade einfacher macht: Denn wenn’s alle so machen, wird wiederum das Auffallen zur Kunst. Die daraus entstehende kreative Reizüberflutung ist absolut faszinierend: Hier muss die Werbebotschaft sofort ins Auge fallen und binnen einer Sekunde funktionieren. Eine zweite Chance erhält sie vom Betrachter meistens nicht.

Also wird das Logo eines großen amerikanischen Burgerbraters überdimensional „aufgeblasen“ (siehe zweites Bild von oben!) – und drängt sich sofort ins Blickfeld. Manchmal ist mehr einfach erfolgreicher. (Noch besser wird’s hier ersichtlich!) // HS

PS: Die vier Bilder sind eigentlich eine Panoramaaufnahme, die ich im letzten Jahr selbst fotografiert habe: Einfach auf eines der Bilder oder hier klicken!

PPS: Ein Beispiel dafür, dass in der Werbung auch etwas Minimalistisches überaus begeisternd sein kann, zeige ich bald in diesem Blog!

Zum zweiten Teil: Faszination „Einfachheit“

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